Projektinfos

Projekttitel:Unternehmensbefragung in der Stadt Halle (Saale)
Projektmanager: Prof. Dr. Jürgen Stember
Zeitraum: März bis April 2007
Koordination: Dr. Dirk Furchert, André Göbel
Mitwirkende: Anke Kubica und Benjamin Schubert

Die Unternehmensbefragung in der Stadt Halle (Saale) wurde im Zeitraum von März bis Mai 2007 vorbereitet und als qualitative Direktbefragung durchgeführt. Zielsetzung der Umfrage war, die generelle Zufriedenheit und den Grad der Internetnutzung bzw. der bereits angebotenen Online-Dienstleistungen der Stadtverwaltung Halle (Saale) festzustellen. Der Fokus der Untersuchung richtete sich dabei auf Unternehmen im Wirtschaftsraum der Stadt Halle (Saale). Im Vorfeld der Befragung wurden 187 Unternehmen verschiedener Branchen ausgewählt und in einer Kontaktdatenbank erfasst. Während der Kontaktaufnahme zu den Unternehmen oder den Gewerbetreibenden stellte sich heraus, dass einige Betriebe selten bzw. keine Berührungspunkte zur Stadtverwaltung Halle (Saale) hatten und sich damit nicht für eine Bewertung der Online-Dienstleistungen eigneten.

Es wurden 100 Unternehmen angefragt, von denen 60 auf die Anfrage reagierten und 24 letztendlich bereit waren an der Befragung teilzunehmen. Durch die Studie wurden umfangreiche Ergebnisse in den Bereichen Unternehmensdaten, Kontakt zur Verwaltung, Zufriedenheit und Zukunftsvorstellungen und zum eGovernment-Verfahren erzielt. Ein Großteil der Firmen vertrat die Auffassung, dass die einzelnen Ämter der Stadt Halle (Saale) oft zu kompliziert agierten. Dadurch nähmen Anträge fortwährend viel Zeit in Anspruch. Auch neige die Stadt Halle (Saale), im Vergleich zu anderen Standorten, bei der Bearbeitung eines Anliegens zu kompliziertem Vorgehen, so ein Kleinunternehmer.

Weiterhin beklagten sich einige Unternehmen über Ungleichbehandlung durch die Stadtverwaltung. Dies äußere sich vor allem dadurch, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Verwaltungsbereiche mit Unternehmen, welche aus Sicht der Stadtverwaltung größer und bedeutender seien, im Vergleich zu den kleineren Unternehmen deutlich besser funktioniere. Aus Sicht der Befragten herrscht innerhalb der Stadtverwaltung ein nicht nachvollziehbares Bereichsdenken vor, welches auch vor den Beteiligten ausgetragen werde. Grundsätzlich würden die befragten Unternehmen eine Veränderung im Verwaltungshandeln begrüßen, vor allem, wenn diese Veränderungen zu Zeit- und Kostenersparnissen führen würden. Derzeit würden die vorhandenen Online-Dienste der Stadt Halle noch nicht im vollen Umfang genutzt. Um die eGovernment-Dienstleistungen bekannter und attraktiver für die Wirtschaft zu machen, sollte ein entsprechendes Marketing betrieben werden, da vielen Unternehmern der Umfang der Online-Dienstleistungen der Stadt Halle (Saale) nicht bekannt sei.



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Projekttitel:Webscreening 2006
Projektmanager: Prof. Dr. Jürgen Stember
Zeitraum: Wintersemester 2006/2007
Koordination: Michael Krebs
Mitwirkende: Anke Kubica, Benjamin Schubert

Im Wintersemester 2006/2007 wurde eine Konkurrenzanalyse der eGovernment-Aktivitäten der Stadt Halle (Saale) mit den 21 Städten Aachen, Augsburg, Braunschweig, Chemnitz, Erfurt, Freiburg (im Breisgau), Gelsenkirchen, Hagen, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Krefeld, Lübeck, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Rostock, Saarbrücken, Wiesbaden durchgeführt.

Die Untersuchung ergab, dass die einzelnen eGovernment-Aktivitäten für Unternehmen bei allen 23 Städten nicht über die Ebene 2 der Komplexitätsstufen bei der Umsetzung von eGovernment (Interaktion: Herunterladen von Formularen) hinaus gehen, d. h. Dienste waren nicht vollständig elektronisch verfügbar. Es wurde festgestellt, dass die wirtschaftsbezogenen eGovernment-Aktivitäten der einzelnen Städte dezentralisiert sind. Das heißt, dass eine Mehrzahl der Städte eine Kooperation mit externen Kompetenzträgern eingegangen ist.

Allgemeine Standortbeschreibungen (z. B. Standortinformationen, Wirtschaftsstruktur, Schlüsselkompetenzen, Unternehmen, Verkehr) werden meist von der Stadt selbst verwaltet und vorgestellt. Spezielle Dienste bzgl. Wirtschaftsförderung werden durch kommunale Gesellschaften der Stadt (z. B. GmbH) übernommen. Auffallend war, dass die Städte bei Aufgaben der Wirtschaftsförderung in öffentlich-privaten Partnerschaften zusammenarbeiten. Unternehmensdienstleistungen wurden insgesamt in 6 Städten durch kommunale Gesellschaften angeboten, in 9 von 23 Städten haben die Städte auf Kooperationen verzichtet und waren selbstständig für die Wirtschaftsförderung zuständig. In 8 von 23 Städten wurden wirtschaftsbezogene eGovernment-Aktivitäten parallel durch Kooperationspartner (kommunale Gesellschaften) und der Stadt angeboten.

Die Stadt Halle (Saale) erreichte bei den wirtschaftsbezogenen eGovernment Aktivitäten den fünften Platz von 23 untersuchten Städten. Untersuchungsgegenstand und Kriterien waren dabei die angebotenen eGovernment-Leistungen sowie die Dienstleistungen für Unternehmen, die zum Zeitpunkt des Webscreenings als Standard angesehen wurden. Die Stadt Mainz ist dabei am fortschrittlichsten und stellt ihren Bürgern umfangreiche geografische Basis- und Fachdaten im Internet zur Verfügung. Die Unterschiede im Städteranking zwischen Platz 3 und 10 sind sehr gering ausgefallen. Klar abzugrenzen sind die Städte Gelsenkirchen, Hagen, Augsburg und Freiburg, die einen Bereich Wirtschaft betreiben, aber kaum eGovernment-Angebote bieten.

 



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Projekttitel:Webscreening 2006
Projektmanager: Prof. Dr. Jürgen Stember
Zeitraum: Wintersemester 2006/2007
Koordination: Michael Krebs
Mitwirkende: Anke Kubica, Benjamin Schubert

Um einen besseren Überblick über vorhandene Angebote für Unternehmen und Gewerbetreibende sowie Existenzgründer zu gewinnen, wurde ein so genanntes Webscreening der Internetauftritte von den Städten und Landkreisen Wernigerode, Halberstadt, Quedlinburg und deren Verwaltungsgemeinschaften durchgeführt. Untersucht wurden Angebote, Informationen und eGovernment-Dienstleistungen für Unternehmen, Existenzgründer, Gewerbetreibende und ansiedlungswillige Unternehmen. Die Analyse der Internetauftritte zeigte, dass fast alle Städte, Landkreise und Verwaltungsgemeinschaften über ihren Wirtschaftsstandort informieren. Dabei fiel auf, dass die zwei (ehemaligen) Kreisstädte Wernigerode und Halberstadt die besten Informatio-nen für die Interessengruppen zur Verfügung stellen.

Es wurde jedoch festgestellt, dass einige Verwaltungsgemeinschaften im Untersuchungsgebiet über keinerlei Internetpräsenz verfügten oder diese sich gerade im Aufbau befand. Festgestellt wurde, dass bei allen Internetauftritten und deren eServices für Unternehmen immer das Bereitstellen von Informationen im Vordergrund steht. Dazu zählen in besonderer Weise Informationen über den Standort, die Gewerbegebiete, Immobilien, Fördermittel, Ansprechpartner et cetera.

Formulare speziell für Gewerbetreibende und Unternehmen werden meist im Bereich Bürgerservice und nicht in einer eigenen Rubrik zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus konnten keine Transaktionsangebote verzeichnet werden.

 



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Projekttitel:Unternehmensbefragung Region Harz
Projektmanager: Prof. Dr. Jürgen Stember
Zeitraum: Sommersemester 2006
Koordination: Michael Krebs
Mitwirkende: Anke Kubica, Benjamin Schubert

Im Sommersemester 2006 wurden 45 Unternehmen aus den Regionen Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg für eine qualitative Unternehmensbefragung ausgewählt. Die Auswahl erfolgte hinsichtlich der regionalen Prägnanz der Unternehmen im Forschungsgebiet.

Im Forschungsprojekt ergaben sich darüber hinaus Schnittpunkte mit dem Semesterübergreifenden Projekt (SüP) „Verwaltung als wirtschaftlicher Standortfaktor“ am FB Verwaltungswissenschaften, welches ebenfalls durch Prof. Dr. Stember betreut wurde. In Kooperation mit den, innerhalb des SüPs bestehenden Projektgruppen „Unternehmen und Ihre Sicht auf Verwaltungen“ und „Praktische Relevanz von eGovernment“, wurde ein Fragebogen entworfen und die Unternehmensbefragung durchgeführt. Zunächst wurden die ausgewählten Unternehmen kontaktiert. Nach der ersten Kontaktaufnahme und Erläuterung des Anliegens wurden Termine mit den Firmen, Unternehmen und Gewerbetreibende für ein Interview vereinbart. Die Interviews wurden mit Hilfe des Fragebogens in einem offenen Gespräch mit den Studenten bzw. mit den studentischen Hilfskräften durchgeführt.

Von den ausgewählten Unternehmen konnten 49 % befragt werden. Die übrigen Firmen zeigten teilweise kein Interesse oder konnten an der Befragung nicht teilnehmen. Gründe hierfür waren unter anderem die mangelnde Kenntnis über eGovernment und dessen Anwendung.


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