Projektinfos

Projekttitel:Webscreening 2006
Projektmanager: Prof. Dr. Jürgen Stember
Zeitraum: Wintersemester 2006/2007
Koordination: Michael Krebs
Mitwirkende: Anke Kubica, Benjamin Schubert

Im Wintersemester 2006/2007 wurde eine Konkurrenzanalyse der eGovernment-Aktivitäten der Stadt Halle (Saale) mit den 21 Städten Aachen, Augsburg, Braunschweig, Chemnitz, Erfurt, Freiburg (im Breisgau), Gelsenkirchen, Hagen, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Krefeld, Lübeck, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Rostock, Saarbrücken, Wiesbaden durchgeführt.

Die Untersuchung ergab, dass die einzelnen eGovernment-Aktivitäten für Unternehmen bei allen 23 Städten nicht über die Ebene 2 der Komplexitätsstufen bei der Umsetzung von eGovernment (Interaktion: Herunterladen von Formularen) hinaus gehen, d. h. Dienste waren nicht vollständig elektronisch verfügbar. Es wurde festgestellt, dass die wirtschaftsbezogenen eGovernment-Aktivitäten der einzelnen Städte dezentralisiert sind. Das heißt, dass eine Mehrzahl der Städte eine Kooperation mit externen Kompetenzträgern eingegangen ist.

Allgemeine Standortbeschreibungen (z. B. Standortinformationen, Wirtschaftsstruktur, Schlüsselkompetenzen, Unternehmen, Verkehr) werden meist von der Stadt selbst verwaltet und vorgestellt. Spezielle Dienste bzgl. Wirtschaftsförderung werden durch kommunale Gesellschaften der Stadt (z. B. GmbH) übernommen. Auffallend war, dass die Städte bei Aufgaben der Wirtschaftsförderung in öffentlich-privaten Partnerschaften zusammenarbeiten. Unternehmensdienstleistungen wurden insgesamt in 6 Städten durch kommunale Gesellschaften angeboten, in 9 von 23 Städten haben die Städte auf Kooperationen verzichtet und waren selbstständig für die Wirtschaftsförderung zuständig. In 8 von 23 Städten wurden wirtschaftsbezogene eGovernment-Aktivitäten parallel durch Kooperationspartner (kommunale Gesellschaften) und der Stadt angeboten.

Die Stadt Halle (Saale) erreichte bei den wirtschaftsbezogenen eGovernment Aktivitäten den fünften Platz von 23 untersuchten Städten. Untersuchungsgegenstand und Kriterien waren dabei die angebotenen eGovernment-Leistungen sowie die Dienstleistungen für Unternehmen, die zum Zeitpunkt des Webscreenings als Standard angesehen wurden. Die Stadt Mainz ist dabei am fortschrittlichsten und stellt ihren Bürgern umfangreiche geografische Basis- und Fachdaten im Internet zur Verfügung. Die Unterschiede im Städteranking zwischen Platz 3 und 10 sind sehr gering ausgefallen. Klar abzugrenzen sind die Städte Gelsenkirchen, Hagen, Augsburg und Freiburg, die einen Bereich Wirtschaft betreiben, aber kaum eGovernment-Angebote bieten.

 

Backend Options

See here all the options you can set in the Joomla Backend of this Theme.

Backend Options

×

Login


Hier können Sie sich einloggen - wenn Sie bereits registriert sind.



×