Projektinfos

Projekttitel:Studie zur EU-Dienstleistungsrichtlinie – Umsetzungsstand in der deutschen Verwaltung
Projektmanager: Prof. Dr. Jürgen Stember
Zeitraum: Oktober bis November 2008
Koordination: André Göbel, Andreas Schulz-Dieterich
Mitwirkende: André Göbel, Prof. Dr. Jürgen Stember, Michaela Streich (HS-Harz); Kurt Wolke, Rabea Grebe, Andreas Schulz-Dieterich, Andrea Siwek-Schmidt, (Materna GmbH Informations & Communications)

dlr-studie2008 endberichtNach dem die EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) am 12. Dezember 2006 durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat mit einer Umsetzungsfrist bis zum 28.12.2009 verabschiedet wurde, traten für die betroffenen Verwaltungsinstitutionen in der Europäischen Union eine Vielzahl an Anforderungen in Kraft, welche bis zum Ende der Umsetzungsfrist im Dezember 2009 verwirklicht werden müssen. Die öffentliche Verwaltung ist gefordert, die rechtlichen und administrativen Hindernisse für den Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedstaaten der EU zu beseitigen. Die daraus entstehenden Aufgaben sind im Verhältnis zu den bisherigen Reformvorhaben in der öffentlichen Verwaltung immens.

Das Ziel der Studie war es, ein Jahr vor Ablauf der Umsetzungsfrist den Stand der Bemühungen in den Kommunen zu hinterfragen. Die Studie vermittelt hierbei einen ersten Eindruck, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf auf kommunaler Seite besteht. Hierfür wurden Kommunen in Deutschland angeschrieben, die mehr als 10.000 Einwohner haben, von denen sich 12 Prozent an der Befragung beteiligten. Die Studie zur EU-Dienstleistungsrichtlinie hat die Themenfelder „Allgemeine Kennzahlen zur Kommune“, „Organisation, Informationsstand und Stand der Umsetzung“, „Geplante Umsetzung“, „Eingeplante Haushaltsmittel“ sowie „Einschätzung der Perspektive“ hinterfragt.

Die Studie zur EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) wurde als gemeinsames Projekt der MATERNA GmbH und dem Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Stember in einem Befragungszeitraum von Mitte Oktober bis Mitte November 2008 durchgeführt. Die Koordination und Auswertung der Studie wurde ausschließlich durch das Forschungsprojekt „eGovernment für Unternehmen“ und fortführend durch das Folgeprojekt "DiWiMa - Digitales Wirtschaftsförderungsmanagement" gestaltet und umgesetzt.

Die Datengewinnung erfolgte mittels des Online-Research-Tools „QuestionPro“. Die Umfrageteilnehmer, Städte und Gemeinden in Deutschland mit über 10.000 Einwohnern (1859 Kommunen), wurden durch die Initiatoren der Studie im Vorfeld angeschrieben (1803 Kommunen) und auf die Umfrage mit der Bitte um Beteiligung hingewiesen. Angesprochen wurden jeweils die Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte, von denen 24 die Teilnahme absagten oder die E-Mail nicht empfangen konnten (Stichprobe = 1779 Kommunen). Zur Beantwortung des Fragebogens wurden automatisiert 1779 Städte und Gemeinden zur Teilnahme an der Studie per E-Mail mit einem entsprechenden Link zum Fragebogen eingeladen. Städte und Gemeinden, welche die Teilnahme an der Umfrage im Weiteren nicht explizit ausgeschlossen hatten, wurden über zwei zusätzliche Nachrichten per E-Mail an die Umfrage erinnert. Insbesondere die signifikante Steigerung der Teilnehmerzahl von 135 auf letztendlich 213 nach der zweiten Erinnerungsnachricht hat gezeigt, dass sich die vierstufige Vorgehensweise aus Ankündigung, Einladung und zweimaliger Erinnerung bewährt hat. Mit der endgültigen Teilnehmerzahl von 213 konnte eine Beteiligungsquote von 12 Prozent erreicht werden.

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